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REPRODUKTIONSMEDIZINISCHER MASSNAHMEN


Die Untersuchungen, die die Gründe einer ungewollten Kinderlosigkeit herausfinden sollen, sind grundsätzlich Kassenleistung. Dies gilt auch für evtl. notwendige Operationen (Ausnahme: freiwillig herbeigeführte Sterilisation). Ebenso wird die rein medikamentöse Behandlung z.B. bei einer Störung der Eireifung (hormonelle Stimulation) von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Für die sog. erweiterte Kinderwunschbehandlung (Insemination, IVF, IVF/ICSI) hat sich die Kostensituation bei gesetzlich Versicherten seit dem 01.01.2004 grundlegend geändert und sollte immer persönlich, insbesondere bei verschiedenen Versicherungsverhältnissen, individuell mit uns abgeklärt werden.

 

Gesetzliche Krankenversicherung

Es gelten die Bestimmungen entsprechend dem GesundheitsModernisierungsGesetz (GMG) sowie die Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen

1. Das Kinderwunschpaar muss miteinander verheiratet sein.

2. Alter der Frau 25. bis 40. Lebensjahr, Mann bis 50. Lebensjahr.

3. Beide Partner müssen HIV negativ sein und es muss eine Röteln-Immunität bestehen.

4. Ein genehmigter, gültiger Behandlungsplan durch die gesetzliche Krankenkasse muss vorliegen. - Vor Beginn der Behandlung muss eine spezielle Beratung durch einen nicht die Behandlung durchführenden Frauenarzt stattgefunden haben. -

5. Ein Kostenanspruch besteht nicht mehr ab dem 40. Geburtstag der Ehefrau oder 50. Geburtstag des Ehemannes.

6. Nach dem Transplantationsgewebe-Gesetz 2008 ist eine weitere, zusätzliche Untersuchung auf HIV, Hepatitis-B und –C frühestens 7 Tage vor jeder Eizellentnahme oder Samengewinnung durchzuführen.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen grundsätzlich nur noch 50 % der Behandlungskosten (sowohl Arztkosten als auch Medikamentenkosten), die restlichen Kosten entfallen auf das Patientenpaar. Außerdem wurde die Anzahl der Behandlungszyklen begrenzt:

- 8 Inseminationszyklen ohne hormonelle Stimulation (incl. Clomifen-Tabletten)

- 3 Inseminationszyklen mit hormoneller Stimulation (Gonadotropine)

- 3 IVF- oder IVF/ICSI-Behandlungszyklen

 

Nach Geburt eines Kindes erneuter Anspruch auf anteilige Kostenübernahme.
Nach Fehlgeburt bzw. klinischer Schwangerschaft erneuter Anspruch auf mindestens einen Zyklus.

Inzwischen weichen einige Krankenkassen von den gesetzlichen Vorgaben nach § 27a SGB V ab und haben die Kostenübernahme sehr individuell  gestaltet.

Einen Überblick hierüber bietet Ihnen die nachfolgende Zusammenstellung - ohne Gewähr auf Vollständigkeit: Anlage Tabelle Satzungsleistungen Kassen

 

Integrierte Versorgung

Für Paare, die Mitglieder einer Betriebs Krankenkassen BKK sind, die an dem integrierten Versorgungsmodell des Berufsverbandes reproduktionsmedizinischer Zentren Bayerns teilnehmen, gelten im Wesentlichen die gleichen Regelungen wie oben angeführt.
Siehe Leitseite : Integrierte Versorgung


Der deutliche Vorteil liegt in

- einem reduzierten Eigenanteil (niedrigere Kosten)

- einer speziell dokumentierten Qualitätssicherung

- der Qualitätssteigerung durch Vermeidung von Zwillingsschwangerschaften
  (Verpflichtung zum Transfer von nur zwei Embryonen)

- einer erfolgsorientierten Vergütung (Ansporn zur Verbesserung der Behandlungsqualität)

 

Private Versicherung

Da hier unterschiedlichste Versicherungsverhältnisse zum Tragen kommen können, steht Ihnen auch unser Berufsverband beratend zur Seite.
Der BRB e.V. hat mit den PKV Versicherungen Versicherungskammer Bayern, UKV und der Allianz Krankenversicherung einen Direktvertrag abgeschlossen, der die Versicherungsnehmer/innen dieser Versicherungen begünstigt.
Sprechen Sie als Versicherungsnehmer/in dieser Versicherungen direkt unsere Mitgliedszentren an."

 

 

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